Von der Kuh bis zur Tüte – Teil 2

Milchpower Allgemein

Heute schauen wir uns die im ersten Teil genannte Erhitzung sowie Homogenisierung an.

Eine frisch gemolkene Milch enthält eine gewisse Anzahl an Mikroorganismen. Deshalb ist es besser, die Milch zu erhitzen beziehungsweise zu kochen, damit die Mikroben und Krankheitserreger abgetötet werden.

Jedoch kommt es auf die richtige Temperatur an. Zu viel Hitze kann auch dafür sorgen, dass bestimmte Proteine (auch Kaseine genannt) verloren gehen.

Die Erhitzung folgt dazu, dass die Haltbarkeit der Milch verlängert wird Im Handel findet man dementsprechend verschieden erhitzte Milch- Biomilch als pasteurisierte Milch oder als ultrahocherhitze Milch, die sogenannte H-Milch. In der folgenden Tabelle haben wir weitere Vorteile und Nachteile der Erhitzung aufgeschrieben.

Zudem wird die Kuhmilch, die unter anderem aus Milchfett und Wasser besteht, damit sie sich nicht entmischt und eine sogenannte Rahmschicht bildet, in der Molkerei homogenisiert. Hierbei wird die Milch durch spezielle Drüsen gepresst, sodass die Fettkügelchen zerteilt werden. Dadurch kommt es auch zu den verschiedenen Fettanteilen, beispielsweise 1,5% und 3,5% fetthaltige Milch.