Von der Kuh bis zur Tüte – Teil 3

Milchpower Allgemein

Nun ist die Kuhmilch zur Abfüllung und zum Verkauf bereit.  Die meisten kaufen ihre Milch vermutlich im Tetrapak, denn so steht diese größtenteils auch in den herkömmlichen Supermärkten.

Die Verpackung an sich schützt in erster Linie die Milch vor Einflüssen wie Licht und Sauerstoff sowie Mikroben, Gase und Fremdgerüche. Woraus besteht Tetrapak genau? Wie nachhaltig ist eine Tetrapak-Verpackung? Wie werden diese recyclet? Diese Fragen werden wir uns im letzten Teil ,,Von der Kuh bis zur Tüte“ anschauen.

Hierfür haben wir eine kleine Grafik erstellt. Eine Tetrapak-Verpackung besteht aus mehreren Schichten, nämlich Aluminium, Polyethylen und Pappe. Nach dem Kauf und der Verwendung wird sie in den Müll geschmissen und recyclet. Hierbei muss man darauf achten, dass man es richtig entsorgt. Tetrapaks gehören in den gelben Sack bzw. in die gelbe Tonne.

Bevor es allerdings recycelt werden kann, geht es für die Milchpackung erstmal zu einer Sortieranlage und zu einer Papierfabrik, um die Bestandteile  voneinander zu trennen. Die Fasern, die daraus entstehen, werden z.B. bei der Herstellung von Toilettenpapier weiterverwendet.

Auch die Verpackung selbst weist auf die richtige Entsorgung und das Recycling hin (siehe Unten).

Die Milchtüte wird somit nicht wiederverwendet, sondern wiederverwertet und macht sie damit zu Einwegpackungen. Zudem ist das Recycling ein hoher Energieaufwand. Auch wird es häufig nicht richtig entsorgt, wodurch es gar nicht erst zum Recycling kommt und verbrannt wird.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Tetrapak nicht so umweltfreundlich ist, wie viele glauben bzw. wie die Hersteller es versprechen. Jedoch spielt die Entsorgung, die vom Verbraucher abhängt, eine große Rolle. Denn was im Restmüll landet, wird komplett verbrannt. Über die gelbe Tonne wird zumindest ein Anteil der Verpackung wiederverwertet.