Die verschiedenen Milchsorten – Teil 1

Milchpower Allgemein

Wirft man einen Blick in das Milchregal, sieht man nicht nur 3,5% und 1,5% fetthaltige Milch oder verschiedene Milchmarken, sondern man stellt auch fest dass es unterschiedliche Geschmacksrichtungen bzw. Sorten gibt. Diese werden wir uns in den nächsten Beiträgen genauer anschauen und euch einen kleinen Überblick darüber geben.

Im heutigen Beitrag konzentrieren wir uns auf die folgenden Milchsorten:

Sojamilch: Sojamilch besteht aus Öl, Wasser und Proteinen, die man aus den Sojabohnen bekommt und ist dadurch ein rein pflanzliches Getränk. Sojamilch ist fettarm (nicht mehr als 2% Fett). Hierbei handelt es sich auch um ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf das Herz auswirken. Doch sie enthält pro 100g 55 kcal und damit 13 kcal mehr als normale (Kuh)-Milch.

Mandelmilch: Ähnlich wie bei der Hafermilch wird die Mandelmilch aus Mandeln und Wasser hergestellt. Je nach Mandelanteil ändert sich die Farbe und auch der Geschmack. Beeinflusst wird dies auch etwas von der Röstung der Mandeln, die die Herstellung voraussetzt. Mandelmilch enthält ebenfalls viele Vitamine sowie Eisen, Magnesium und weitere wichtige Mineralien.

Haselnussmilch: Wie der Name schon sagt, wird die Milch aus Haselnüssen hergestellt. Vom Äußeren her ähnelt sie Kakao und schmeckt auch süßlich und nussig. Auch die Haselnussmilch ist reich an Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren und wirkt sich positiv auf Haare, Haut und Herz aus.

Kokosnussmilch: Kokosnussmilch ist von Natur aus laktosefrei und fettarm im Gegensatz zu den anderen Sorten. Im Laden gibt es die 1 Liter Variante für 2,80 €, was sich von den Preisen der anderen Sorten stark abhebt. Das ist auf den langen Transportweg der Kokosnuss zurückzuführen, da Kokosnüsse in Tropengebieten wachsen. Das wiederum führt natürlich dazu, dass es nicht so umweltfreundlich ist.

Hafermilch: Hafermilch besteht grundsätzlich aus Haferflocken und Wasser. Zur Milch kommt es, indem die Haferflocken im Wasser eingeweicht und später fermentiert werden. Es enthält von Natur aus Eisen und Vitamine, was wiederum für Vegetarier beispielsweise nützlich ist. Zusätzlich sättigt Hafermilch mehr, aufgrund dem hohen Anteil an Ballaststoffen.

Übrigens lässt sich Hafermilch nochmal in verschiedene Sorten unterteilen, wie ihr auf dem Foto links sehen könnt. Somit haben auch Vegetarier oder auch Schwangere die Möglichkeit, beispielsweise die pflanzliche Schokomilch zu trinken, die ja ansonsten nur aus tierischer Milch hergestellt wird. Die weiteren Varianten schauen wir uns im nächsten Beitrag an.